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Termin Datum: 26.08.2019 Termin exportieren
Burnout

Burnout

Mir ist alles zuviel, ich geh auf die Insel... (Werner Vogelauer)

In unserer schnelllebigen Zeit und in Zeiten der Intensität ohne Pause ist die Gefahr des Ausbrennens, ja sogar des Knock-down oder schwerer Erkrankungen ein zunehmendes Thema.

Der moderne Begriff in Psychotherapie und Medizin ist: BURNOUT (dt. Ausbrennen)

Der starke Einsatz, die hohen Erwartungen an sich selbst und die Herausfordeerungen von außen sind ein verteufeltes "Elixier". Sie führen mitelfristig über Stationen des Streß und der Streßreaktion und Energielosigkeit in das Burnout.

Wir unterscheiden zwei Arten des Ausbrennens:

  1. Physisches Ausbrennen
    Fehlende Zeit für persönliche Weiterentwicklung (Stehen bleiben),
    Abbau der körperlichen Reserven,
    Raubbau an eigenen Kräften
  2. Psychisches Ausbrennen
    Wenn die Erwartung des Betreffenden, was man erreichen möchte (Ziele, Ergebnisse, persönliches Image, Status usw.) und die Erfüllung, was man persönlich erreicht hat ein Defizit ergibt, kann man vom seelischen Verschleiß sprechen..

Physisch

Ermüdet
überaktiv
Gewichtsprobleme
chronische Krankheiten
zu große Nachsicht

Sozial

Reizbarkeit gegen Familie und Freunde
keine Zeit für kurzes Geplausch oder Humor
Suche nach mehr interessierenden Freunden oder Kameraden

Aufgabenbezogen

Langeweile/Stumpfsinn
fehlende Kreativität
unfähig, vielfältige Aufgaben zu bewältigen
unorganisiert
zaudern

Emotional

Stures Denken
Konkurrenzverhalten oder gespaltene Haltung
chronische Kritik an anderen

Wertmäßig

„andere beuten mich nur aus …“
Leben hat keinen Sinn
Existenzangst/Verzweiflung
Selbstmordgedanken

Wir können drei Intensitätsstufen unterscheiden:

1. Verwirrung und Unordnung ("Confusion")

2. Ohnmacht und Enttäuschung ("frustration")

3. Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit ("despair")
 


Als Voraussetzung für die richtige Inangriffnahme von Verbesserungsmöglichkeiten gilt:

a) Kein innerer Zwang so zu handeln, wenn man nicht will

b) Schaffen eines persönlichen Zeit-Bwusstseins für die Dauer der Veerbesseerung, jedoch keine Übeempfindlichkeit

c) Sachliche und menschliche Faktoren abklären (Persönlichkeitstypus, Arbeitsplatz)

 

Als Coach ist es wichtig, möglichst frühzeitig (Vorgespräch) Ansätze des burnout beim Coachee zu erkennen, wenn er nicht selbst das anspricht. 

Was sind Deine Erfahrungen mit Burnout?

Wie hast Du schon mit Burnout-Coachees gearbeitet? Was war dabei wichtig und erfolgreich?

Wie weit hast Du Pschotherapeuten mit einbezogen oder weiter verwiesen?

 

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